Donnerstag, 1. Januar 2009

Frohes Neues Jahr!


Ich liebe Kuchen - noch mehr liebe ich Anläße zu denen man einen Kuchen backen kann. Das Neujahr wollte ich diesmal mit einem fluffigen Kuchen begrüßen. So entstand mein Neuschnee-Kuchen - Reis-Safran-Birnen-Kuchen mit Baiserhaube. Obst und Reis sind ja auch perfekt für schlanke Neujahrsvorsätze...
Man kann diesen Kuchen von A-Z selbst machen oder aber in abgekürzter Form mit Fertigprodukten "montieren" - perfekt für Backmuffel.
Also hier die Mogelversion des Neuschnee-Kuchens;
Die Zutaten:
  • ein guter, heller Fertigbiscuit-Boden
  • eine große Dose Birnen
  • etwas Birnenlikör (ein anderer Likör schmeckt auch, wie z.B. Cointreau)
  • etwa 750 ml fertiger Milchreis (am Besten den von Müller, der ist etwas fester als der im 1 Liter Tetrapack)
  • ein kleines Päckchen gemahlener Safran
  • 100 ml Schlagsahne
  • 2 EL Puderzucker
  • 4 Eiweiß
  • 200 Gramm Zucker
  • Prise Salz
Den Fertigbiscuitboden auf ein Backblech legen. Die Birnen abtropfen lassen, etwas von dem Saft auffangen. Mit dem Saft und dem Birnenlikör den Tortenboden beträufeln.
Die Sahne mit dem Safran und dem Zucker steif schlagen und unter den Milchreis unterheben. Etwa 1/4 des Milchreises dünn auf den Biscuit streichen. Darauf die Birnenstücke, in Vierteln, arrangieren - nicht zu eng, aber auch keine zu großen Freiräume zwischen den Birnenstückchen lassen, schließlich soll auf jedem Tortenstück später genügend Obst drauf sein. Den restlichen Milchreis auf die Birnen streichen. Je nach Größe des Tortenbodens kann etwas Birne und/oder Milchries übrigbleiben.
Kuchen mit Klarsichtfolie locker zudecken und am besten tiefkühlen, oder bei Minusgraden auf die Terrasse stellen.

 
Jetzt kommt der einzige Backteil bei der Mogelversion. Backofen in der Grillfunktion auf etwa 240 Grad vorheizen. Die Eiweiße mit der Prise Salz steifschlagen und nach und nach den Zucker beim Schlagen einrieseln lassen. Diese Baisermasse sollte matt glänzend sein und sanfte Spitzen beim Herausziehen der Schneebesen bilden. Den leicht angefrorenen Kuchen mit der Baisermasse kuppelförmig bestreichen und ab mit dem Kunstwerk in den Ofen. Jetzt sollte man den Kuchen nicht mehr aus den Augen lassen. Es dauert etwa sechs Minuten bis die Baiserhaube an der Oberfläche leicht antrocknet und sich an den Spitzen leicht bräunt. Je nach Backofen dauert es kürzer oder länger, auf jeden Fall muss man vorsichtig sein damit das Eiweiß nicht schwarz wird.

 
Dann raus aus dem Ofen, kurz abkühlen lassen und auf einem hübschen Teller anrichten. Etwas Puderzucker drübersieben, ein paar zerbröckelte Fertigbaisers daneben legen - voilá! Man kann für einen besonderen Effekt auch ein paar Wunderkerzen reinstecken und beim Servieren anzünden.

 
Für die Genießer-Version (auf dem Foto) ist dann alles selbst gemacht. Das dauert etwas länger aber schmeckt auch noch ein kleines bisschen besser.

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