Montag, 1. März 2010

Cake Balls oder Kuchen Trüffel

Eigentlich mochte ich meine Cousine J. immer schon sehr gerne. Doch seit einer beiläufigen Bemerkung, die sie auf facebook machte, ist sie definitiv meine Lieblingscousine. Sie hat mein Weltbild verändert. "Ich kann nicht aufhören Cake Balls zu machen!" Bitte WAS??? Cake Balls, nie gehört, dabei entgeht mir sonst selten eine kulinarische Neuentwicklung, aber diesmal schien ich hinterm Mond zu leben, denn es gibt sogar schon Cake Balls Versender.
Cake Balls sind weder Kuchen noch Trüffel, weder Pralinen noch Gebäck --------- deswegen haben sie ja auch keine Kalorien! (Wer das Rezept sieht, wird wissen, warum keine Kalorienangaben zu finden sind.)

Die Cake Balls Rezepte der US-Seiten verlangen nach einer Fertigmischung für Kuchen und einer Dose SaureSahne Buttercreme. Ich mache lieber Beides selbst. Ich war jetzt auch so frei sie umzubennen in Kuchen Trüffel, Kuchen Bälle klingt nicht so lecker...

Zuerst habe ich eine Form eines einfachen Sandkuchens gebacken, den Teig jedoch vorher mit Rum aromatisiert und das Ganze mit Lebensmittelfarbe rot eingefärbt. Das Schöne ist, dass man während der Backzeit ganz entspannt bleiben kann, denn es ist letzlich egal ob der Kuchen eine braune Kruste bekommt, aufreißt oder sonstwie unansehnlich wird, er wird nämlich sowieso kurz nach dem Backen zerstört. Nachdem der Kuchen nämlich abgekühlt ist, zerbröckelt man ihn ganz fein und mischt ihn mit der vorbereiteten Sauresahne-Buttercreme.
Wie man die macht? Etwa 200 g Saure Sahne mit 150 g weicher Butter und 150 g Puderzucker verrühren. Die Kuchenkrümel und die Creme matscht man zu einem feuchten Klumpen zusammen und stellt diesen zum Abkühlen in den Kühlschrank.
Nach etwa einer Stunde bereitet man dann die Glasur vor:
200 g Vollmilch Kouvertüre plus 100 g Bitterschokolade
werden im Wasserbad langsam geschmolzen.
Aus dem Kuchenklumpen formt man nun kleine Bällchen, taucht diese in die Schokolade und läßt sie auf Wachspapier im Kühlschrank abkühlen. Fertig!

Man kann dieses Rezept ins Unendliche abwandeln. Mir spuken schon Variationen mit Schokokuchen und Grand Marnier in Bitterschokolade oder Zitronenkuchen mit Limoncello in Weißer Schokolade auf der Zunge herum. Der Anfang einer großen Liebe!

Mittwoch, 24. Februar 2010

Zuckerschock um drei Uhr früh


Zu den Freuden des Stillens gehört es für mich, nachts um drei, eine kleine Runde im Haus zu drehen. Das Baby schläft wieder, alle anderen Hausbewohner haben noch gute vier Stunden Schlaf vor sich. Man hört nur leise das Ticken der Uhr. Und das Summen des Kühlschranks, aber dazu später. Ich finde nichts seliger und beruhigender als dieses Gefühl der friedvollen Stille.

Damit die Runde aber rund wird muss auch die Küche durchschritten werden und da gibt es immer mal wieder einen Zwischenstopp. Am Kühlschrank. Dem friedlich brummenden. Vermutlich bin ich die einzige Frau, die während der Stillzeit zunimmt - damit das nicht so bleibt, hier das Rezept für eine Art Snack, der im Geschmack an Twix erinnert als er noch Raider hieß und sofort nächtliche Energiereserven auffüllt ..... und für eine stetige Gewichtszunahme sorgt.

Schoko Toffee Schock

Zwei Päckchen Tuc-Kekse (ja, die salzigen)
250 g Butter
250 g brauner Zucker
300 g feine dunkle Vollmilchkuvertüre (gehackt)

Den Backofen auf 160° Vorheizen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech die Tuc-Kekse nebeneinander ausbreiten. Die kurzen Kanten sollten sich leicht überlappen.
In einem kleinen Topf den braunen Zucker schmelzen und mit der Butter zum Toffee einkochen. Vorsicht: Diese Mischung wird sehr heiß!
Das Toffee über die Kekse gießen, verstreichen, und das Blech für etwa 5 Minuten in den Backofen schieben.
Herausnehmen, mit den Schokoladenstückchen bestreuen und wieder zurück in den nun ausgeschaltetetn!! Ofen stellen. Nach drei Minuten müsste die Schokolade geschmolzen sein und kann mit einem langen Messer glatt gestrichen werden. Kurz draußen abkühlen lassen, danach in den Kühlschrank stellen. In kleine Stücke schneiden und im Kühlschrank abgedeckt aufbewahren.

Sonntag, 14. Februar 2010

Neues Leben



Vor einem Jahr war dieser kleine Mensch nur ein mutiger Wunsch und ein schüchterner Gedanke. Später eine wachsende Hoffnung ... und nun ist jeder Augenblick mit ihm für mich wie ein schimmernder Regenbogen. Ein neues Leben. Ein Wunder!

Montag, 21. September 2009

Vegane, leckere & gesunde Kekse!

Da schreibe ich nun nach Ewigkeiten in meinem Blog und habe nun nichts Aufregenderes aufzuschreiben als ein Keksrezept!!
Dem Keksrezept liegt jedoch mein Zustand zugrunde oder besser mein Umstand - ich esse nun für zwei. Nummer Zwei scheint sehr gesundheitsbewusst zu sein, denn fast alle Gelüste, bis auf eine peinliche Wurstphase im ersten Trimester, strotzen nur so vor Mineralien, Ballaststoffen und Vitaminen. Vielleicht sind mir auch deswegen bisher alle lästigen Schwangerschaftsnebenwirkungen erspart geblieben.

Hier also das Rezept für die wirklich leckeren Schokoladen-Bananen-Dinkelflocken-Kekse, die auch Nichtschwangeren schmecken und zu dem auch noch vegan sind ...und super-schnell zusammengerührt!

Schokoladen-Bananen-Dinkelflocken-Kekse

250 g Dinkelvollkornmehl
200 g Dinkelflocken
50 g Leinsamen, geschrotet
1/2 TL Backpulver
1/3 TL Natron
150 g Rohrzucker
100 ml Maiskeimöl
100 ml Sojamilch (man kann auch Milch nehmen, dann ist es aber nicht mehr vegan!)
1 ausgekratzte Vanilleschote
1/2 reife Banane, in kleinen Stücken
100 g Bitterschokolade, in kleinen Stücken
75 g Walnüsse oder Macademianüsse, gehackt
Prise Salz

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
In einer Schüssel das Mehl, die Flocken, die Leinsamen, Backpulver, Natron, Zucker und Salz vermischen.
Das Öl, die Sojamilch und die Vanille in einem separaten Gefäß mit der Gabel verschlagen und dann mit den trockenen Zutaten vermischen. Man braucht dafür keinen Mixer, kann das einfach mit der Gabel machen. Zum Schluss die Banane, die Nüsse und die Schokolade unterrühren bis die Zutaten alle schön aneinanderkleben.
Nun mit einem Eßlöffel kleine Teighäufchen aufs Blech setzen (ergibt zwischen 12 und 16 Kekse). Etwa 25 Minuten backen, danach auf einem Gitter abkühlen lassen.

Diese veganen Kekse strotzen nur so vor Ballaststoffen und dank 0 mg Cholesterol sind sie auch noch herzfreundlich! Vielleicht klingt das für manche zu gesund - aber Vollkornmuffel sollten den versuch wagen, denn die Dinkelflocken und die Leinsamen lösen sich während des Backens fast gänzlich auf, und das Vollkornmehl harmoniert sehr gut mit dem karameligen Geschmack des Rohrzuckers.

Mittwoch, 1. April 2009

Ohne Blog fehlt mir was!


...da bin ich wieder! Diese lange Blogpause war nicht beabsichtigt, aber so reihte sich ein blogfreier Tag an den anderen, bis schließlich anderthalb Monate vergangen sind. Ein Kabelbrand, ein Kurzbesuch bei meinen Eltern und eine etwas verspätete Wintermüdigkeit hielten mich vom PC ab . Aber nun, mit den ersten Sonnenstrahlen, kommt die Erinnerung an all die guten Vorsätze - und ehrlich gesagt, bloggen macht mir richtig Freude!